Ein Pitch ist ein Pitch. Was einst wie eine unabänderliche Gegebenheit wirkte, gerät langsam ins Wanken. Der Grund: der Siegeszug des Content Marketings linnkout16. Content-Marketing verändert alles – auch, wie du pitchen wirst. Doch woran liegt das?

Letztens noch als Hype abgetan, ist Content Marketing selbst zu einem Keyword der Kommunikations-Branche geworden. Jeder spricht darüber – wer auch noch darüber schreibt ist en vogue. Und wer es sich sogar noch auf die Agentur-Seite schreibt, präsentiert sich als Leitwolf im Marketing-Rudel. Doch nachdem es lange ein blutleeres Buzzword blieb, schickt sich Content Marketing nun an, die Agenturwelt zu verändern.

Nachdem nämlich alle erstmal nur darüber sprachen, nehmen nun immer mehr Köpfe die Konsequenzen ernst, die der Entscheidung für Content folgen. Der Denkwechsel hängt dabei nicht nur mit der Menge an Content linnkout16 zusammen, die plötzlich erstellt werden möchte. Wer von Unternehmens- auf Kundenfokus umstellt, gerät schnell an die Grenzen klassischer Pitch-Formate. Denn nun ist eine tiefe Einarbeitung in die Themen des Unternehmens nahezu unumgänglich, um sie in einem kontinuierlichen Redaktionsprozess in idealer Form für die Zielgruppe aufzuarbeiten und optimal zu platzieren. Auftraggeber und Agentur arbeiten im Erfolgs-Fall viel enger zusammen als bisher, da hat der klassische Pitch nur noch wenig mit der späteren Realität des Projekts gemein. Pitches liefern dem Kunden selbst zu wenig Content – und werden sich deswegen auf lange Sicht verändern.

Es muss nicht immer der klassiche Pitch sein.

Es muss nicht immer der klassiche Pitch sein.

Drei Gründe für den Wandel:

Uno: Content Marketing ist sehr jung, auch wenn viele schon drüber sprechen als würden sie es seit Jahrzehnten praktizieren. Die meisten Marken und Unternehmen befinden sich jedoch noch in einem Stadium der Annäherung. Da es nicht mehr um eine konkrete und kurzfristige Umsetzung geht, sondern viel eher um eine langfristig tragende Strategie, setzt der Beratungsprozess bei viel grundlegenderen Fragen an. Etwa dem Zusammenspiel von Auftraggeber und Dienstleister. Das passt nicht mehr in eine 90-Minuten-Show.

Zweitens: Klassische Linien verschwimmen. Deswegen schreiben sich ja auch die unterschiedlichsten Agentur-Gattungen Content Marketing auf ihre Fahnen. Wer verantwortet da das Briefing: Die Online- oder Social-Media-Marketeers? Oder doch die Unternehmenskommunikatoren?

Drittens: Die Zusammenarbeit wird wesentlich enger. Statt einiger weniger Kampagnen müssen pro Jahr unzählige Content-Pieces in einem permanenten Redaktionsprozess mit dem Kunden erstellt und abgestimmt werden. Die intensive Zusammenarbeit stellt ganz neue Herausforderungen, bspw. an die Teamkonstellation oder die Soft Skills der Beteiligten.

Das alles prüft man nicht in einer kurzen Präsentation-Show linnkout16, die vorher einstudiert wurde. Und deswegen wird sich auch die eherne Institution des Pitch auf lange Sicht verändern. Erste Auftraggeber ersetzen den klassischen Pitch bereits durch intensivere Formen, wie bspw. Workshops. Das zwingt dazu, auch als Agentur auf Kundensicht umzustellen und das zu tun, worüber man sonst nur schrieb: Content liefern.