Um die Arbeit mit 3D-Objekten zu verbessern, entwickeln Microsoft Designer und Autodesk an Hologrammen, die an der Stelle von Bildschirmen zur Darstellung 3-dimensionaler Objekte verwendet werden. Dabei verbessert man mit dem Virtual-Reality-Headset HoloLens das dargestellte 3D-Design. Von Microsoft steht die HoloLens Developer Edition interessierten Entwicklern aus Kanada und den USA für rund 3000 US-$ zur Verfügung und kann vorbestellt werden.
Die HoloLens ist eine Augmented-Reality-Brille linnkout16. Sie erlaubt es dem Benutzer mit Unterstützung durch ein Natural User Interface 3D-Projektionen interaktiv in der direkten Umgebung darzustellen. HoloLens arbeitet auch ohne Smartphone oder einem zusätzlichen Computer. Die Anwender sehen durch transparente Bildschirme, durch welche man die Projektionen sehen kann. Die hochauflösenden Projektionen werden durch projizierte Lichtpunkte erzeugt. HoloLens von Microsoft wird über Gesten, Sprache und Kopf- und Augenbewegungen, sowie über kleine Knöpfe gesteuert.

Die HoloLens verwendet neben einer eigenen CPU (intern arbeitet ein Intel Atom Chip) und GPU auch eine neuartige HPU (Holo Processing Unit), die für die Berechnung der Projektionen zuständig ist. Konzipiert ist die HoloLens zusammen mit dem Einsatz von MS Windows 10. Ein Kinect-Sensor ist eingebaut, durch den Kameras alles in der Umgebung abscannen und daraus eine dreidimensionale Ebene erzeugen.

 

Will man die HoloLens einsetzen, so muss man sie zunächst auf die Kopfgröße anpassen. Danach kann man das Sichtfeld einjustieren, um eine optimale Darstellung der Projektionen zu erreichen.
Designer arbeiten mit HoloLens in Echtzeit an 3D-Designs. Die entstehenden 3D-Modelle werden dabei zu Hologrammen. Microsoft und Autodesk arbeiten seit vergangenem Jahr daran, Virtual-Reality-Headset HoloLens im Bereich Industrie-Design und 3D-Entwicklung einzusetzen. Inzwischen gibt es eine App, die es den Designern ermöglicht, zusammen an 3D-Designs zu arbeiten. Statt eines Bildschirms verwenden sie ein Hologramm im Raum. Die App mit dem Namen FreeForm baut auf der Fusion-360-Software von Autodesk auf und ist momentan noch ein Prototyp.
Aus 3D-Modellen werden mit Hilfe der Software Hologramme, die von Designern im Raum in Originalgröße betrachtet und auch verändert werden können. Durch die plastische Darstellung in der realen Größe können die Objekte besser bearbeitet und die Zusammenarbeit im Team der Designer funktioniert besser.Die Art und Weise, wie Produkte gestaltet werden verändert sich dabei vollständig. Das Projekt steht dabei aber noch ganz am Anfang und es ist noch unklar, wann eine Serienreife der Geräte erreicht ist. Die HoloLens wird es vorraussichtlich ab 2020 für einfache Virtual-Reality-Fans geben. Für Entwickler und gewerbliche Nutzer ist HoloLens ab dem 1. Quartal 2016 bereits in den USA und Kanada verfügbar. Nicht nur bei diesem Projekt arbeiten Autodesk und Microsoft zusammen. Im Mai 2015 präsentierten beide Unternehmen ein Projekt im 3D-Druck.