Facebook hat Bedenken aus dem sogenannten Play Store entfernt zu werden und somit auch nicht mehr auf Smartphones, die mit dem Betriebssystem Android arbeiten zu erscheinen. Um diesen Super-Gau zu verhindern, wird mit Hochdruck an möglichen Lösungen gearbeitet.

Die Facebook App ohne Google?
In einem Online-Magazin berichtete der Technik-Journalist Amir Efrati davon, dass Facebook linnkout16 Lösungen und Wege suche die eigene App auch noch auf Android-Geräten installieren zu können, selbst wenn Google die App des Konkurrenten irgendwann mal aus dem Play Store entfernen sollte. Dies klingt zunächst einmal etwas paranoid, ist aber auf den zweiten Gedanken gar nicht so abwegig. Denn Google wie auch Facebook sind Giganten im Internetbereich und daher irgendwie auch Konkurrenten. Denn einfach gesagt leben beide Unternehmen von Werbung, die gezielt geschaltet wird. Zudem ist es für beide wichtig, dass die Nutzer sich möglichst oft und lange auf den jeweiligen Plattformen aufhalten.

"Hello" Synchronisiert die Nutzer Daten von Facebook. Foto: Facebook

„Hello“ Synchronisiert die Nutzer Daten von Facebook. Foto: Facebook

Facebook ist gewarnt und sucht nach Lösungen
Sollte es wirklich einmal dazu kommen, dass die Facebook-App aus dem Play Store entfernt wird, muss dies nicht zwingend bedeuten, dass Nutzer mit Android-Smartphones diese nicht mehr nutzen können. Der Extremfall, also die Löschung aus dem Play Store, wurde von Facebook schon in einem kleinen Land getestet. Es sollte gesehen werden, wie Nutzer auf diesen Schritt reagieren würden. Um dennoch an die App zu gelangen, mussten diese einen Link anklicken und die App manuell downloaden, was für die meisten Nutzer keine große Hürde war. Eine weitere mögliche Alternative, um die Facebook-App auch ohne den Play Store zu erhalten, sei die Möglichkeit des Nutzens der sogenannten Oculus VR-App, welche schon jetzt auf diversen Samsung-Geräten installiert ist. Über diese sei es auch möglich, die Facebook-App mit wichtigen Updates zu versorgen, was ja ohne die Verbindung zum Play Store nicht so ohne Weiteres möglich wäre.

Weitere Möglichkeit: Kooperation mit Smartphone Herstellern
Eine weitere Möglichkeit, die Facebook in Erwägung zieht, um die eigene App linnkout16 weiterhin auf Android-Smartphones installieren zu können, ist eine mögliche Kooperation mit diversen Smartphone-Produzenten. Diese würden dann die App auf den Geräten vorinstallieren und sie den Kunden dann auf diesem Weg zur Verfügung stellen. Die Smartphones aber auch Tablets, die infrage kommen würden, sind derzeit in Ländern im Umlauf, in denen Google nicht vertreten oder willkommen ist, wie zum Beispiel China oder Russland.

Google arbeitet an einem Pendant zu Facebook Instant Articel. Foto: Facebook.com

Google arbeitet an einem Pendant zu Facebook Instant Articel. Foto: Facebook.com

Loyale Usergemeinschaft
Im Laufe der Jahre hat sich Facebook anscheinend eine treue Usergemeinschaft erzeugt. Dies zeigt auch ein Test aus dem Jahr 2014 in dem Facebook die Android-App bewusst für einige Stunden sabotierte. Somit war es den Usern in dieser Zeit nicht möglich, über die Anwendung in das Programm zu gelangen. Das Ergebnis dieses Tests ergab, dass sich diese auch davon nicht abschrecken ließen und kurzerhand auf die mobile Version umstiegen.

Dennoch ist Facebook noch darauf angewiesen, mit Google zusammenzuarbeiten, da das Unternehmen bisher zumindest noch kein eigenes OS hat. Dieses würde es möglich machen, noch selbstständiger zu sein und nicht auf ein mögliches Löschen der App seitens Google reagieren zu müssen.