Die komplette Top 10 Übersicht kannst Du der Infografik entnehmen. Im Folgenden sollen jedoch einige Punkte herausgegriffen und etwas näher beleuchtet werden.

  • Den ersten Platz in der Rangliste der nervigsten Kundenwünsche belegen die Kunden, die sich einfach nicht entscheiden können und immer wieder Änderungswünsche haben. Diese Kunden können sich sicherlich kaum vorstellen, wie arbeitsintensiv das Gestalten von professionellen Internetseiten ist und dass vermeintlich kleine Änderungen einen enormen zusätzlichen Zeitaufwand verursachen können.
  • Platz 3 belegen die Kunden, die stets bemängeln, dass die Website auf ihrem heimischen Computer etwas anders aussieht. In solchen Fällen müssen Designer den Kunden oft langwierig erklären, dass es viele verschiedene Browser in diversen verschiedenen Versionen gibt und dass Webseiten gerade in veralteten Browsern oftmals etwas anders, als in neueren Browsern aussehen.
  • Einen hervorragenden vierten Rang erreichen Kunden, die nach Fertigstellung eines Auftrages sehr viel Zeit benötigen, um ein Feedback abzugeben. Für den Webdesigner bedeutet das leider, dass er lange warten muss, bis er den Auftrag oder Teilauftrag als erledigt betrachten kann. Deshalb kann er ggf. nicht weiterarbeiten oder den Auftrag mit der Rechnungsstellung abschließen.
  • Auf Rang 5 finden sich die Kunden wieder, die nicht wissen, dass anspruchsvolles Webdesign eine Arbeit ist, die nicht mal eben auf die Schnelle erledigt werden kann. Diese Kunden setzen dem Designer oft Fristen, die unrealistisch und nicht einzuhalten sind.
  • Platz 6 haben die Knauser unter den Kunden inne. Diese Kunden machen nicht selten schon im Vorfeld eines Auftrages klar, dass sie zwar professionelle Arbeit wünschen, aber nicht über die finanziellen Mittel verfügen, diese auch entsprechend zu bezahlen.
  • Den 10. Platz belegen Kunden, die ein etwas überstiegenes Mitteilungsbedürfnis haben. Diese Kunden setzen sich wegen jeder Kleinigkeit mit dem Designer in Kontakt, sodass dem Webdesigner kaum Zeit bleibt, um seine eigentliche Arbeit zu erledigen.

Fazit: Was können wir daraus lernen?

Die Infografik dient hauptsächlich dazu, Webdesigner zum Schmunzeln zu bringen und sollte folglich nicht allzu ernst genommen werden. Für Designer, die sich oft mit nervigen Kunden herumschlagen müssen, können die Inhalte jedoch eine Bestätigung sein, dass es auch anderen Webdesignern so geht und dass nicht unbedingt ein Eigenverschulden vorliegt. Potenzielle Kunden, die die Grafik betrachten, können anhand der Darstellungen jedoch vielleicht erkennen, dass Webdesign eine anspruchsvolle Tätigkeit ist, und formulieren ihre Wünsche ggf. etwas eindeutiger.