Rund 780 Millionen schlechter Google Anzeigen, sogenannte „Bad Ads“ waren 2015 im Umlauf und mussten von Google blockiert werden. Doch die Computer reichen nicht aus, um alle „Bad Ads“ von sich aus aufzuspüren und zu entfernen. Über 1.000 Mitarbeiter wurden von Google in den Kamp gegen die schlechten Anzeigen geschickt. Die „Bad Ads“ hatten vor allem Malware- oder Phishing-Werbung als Inhalt, welche letztendlich Computer infizieren hätten können.

Schlechte Anzeigen, die „Bad Ads“, schaden nicht nur Computern, sondern auch Google. Deswegen begab sich die Suchmaschinengröße im Jahr 2015 linnkout16 mehrfach in den Kampf gegen diese Art Werbeanzeigen. Als „Waffe“ wurde eine Mischung aus speziell programmierten Computer-Algorithmen sowie Malware-Scannern eingesetzt. Dennoch scheinen auch Rechner irgendwann an ihre Grenzen zu kommen. Deshalb rüstete Google seine „Anti-Bad Ads“-Armee mit menschlichen Kämpfern aus. Über 1000 Mitarbeiter Googles bestritten einen Kampf gegen die „Bad Ads“. Die meisten „schlechten Anzeigen“ enthalten Malware oder Phishing-Versuche. Ebenfalls können die Anzeigen gefälschte Produkte bewerben. Über 780 Millionen solcher Anzeigen sollen 2015 blockiert worden sein, darf man Googles eigener Aussage glauben.

Einerseits scheint die Zahl riesig, andererseits ist sie nur ein Bruchteil aller vorhandenen Google Ads. Google brachte, um die Anzahl seiner Werbungen zu verdeutlichen, ein gutes Beispiel. Um alle Anzeigen, welche auf Google linnkout16geschaltet werden, auch nur eine einzige Sekunde anzusehen, würden 25 Jahre benötigt. Um aber eine Anzeige auf Google zu schalten, müssen spezielle Richtlinien eingehalten werden. Jene Anzeigen, welche gegen diese Richtlinien verstoßen, werden somit blockiert. Dies geschieht allerdings nicht automatisch, sondern muss eben durch jene Mensch-Maschine-Strategie erfolgen. Die Blockierung muss jedoch bereits geschehen, noch bevor jemand eine „Bad Ad“ zu sehen bekommt. Dies lies Sridhar Ramaswamy, der zuständige Manager für Ads & Commerce bei Google, wissen.

Foto: Google.de

Foto: Google.de

Google führt selbstverständlich eine Statistik, aus welchem Bereich die geblockten Anzeigen stammen. In den vergangenen Jahren wurden rund 12,5 Millionen Anzeigen blockiert, welche falsche bzw. gefälschte pharmazeutische Artikel bewarben. Gefälschte Markenartikel linnkout16 wurden von über 10.000 Seiten sowie 18.000 Accounts zum Kauf angeboten. Sämtliche Seiten wurden sofort gelöscht bzw. die Accounts gesperrt. 2015 war der große Kampf gegen Phishing angesagt. Der verschärfte Kampf brachte zugleich erste Erfolge. Über 7.000 Phishing-Sites wurden aus den Anzeigen entfernt. 17 Millionen Anzeigen, welche eine Aufforderung zum Klicken beinhalteten oder jene, welche sich als Systemwarnungen tarnten, wurden ebenfalls dauerhaft entfernt.

2016 wird der Kampf gegen „Bad Ads“ natürlich nicht eingestellt. Google plant, noch mehr Anzeigen zu entfernen bzw. zu blockieren. Hierfür soll der Kampf gegen die verschiedenen Betrügereien noch weiter verschärft werden. Außerdem sollen die Ads noch genauer betrachtet werden, welche vor allem Abnehmwillige ansprechen und deren Inhalt leichtes Abnehmen verspricht. Um die Computer der Google-User zu schützen, soll außerdem ein besserer Schutz bzw. noch mehr Schutz gegen Klick-Bots und Malware initiiert werden.